Die Feuerwehr trauert um einen langjährigen Maschinisten

Einer von uns


diesjähriger Faschingsprinz wird durch Gruppenführer der Feuerwehr Vilsbiburg gestellt

Am 11.11. um 11:11 Uhr war es wieder soweit, die Narrhalla Vilsbiburg stellte ihr diesjähriges Prinzenpaar am Stadtplatz vor. Doch anstelle eines Fahrzeugs mit Narrenkappe fuhren um 11:11 Uhr zwei Feuerwehrfahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn in den Stadtplatz. Was für viele Schaulistige zunächst nach einem vermeintlich dramatischen Feuerwehreinsatz auszusehen schien, stellte spätestens als Inszenierung heraus, als die Einsatzfahrzeuge vor dem Rathaus stehen blieben und das neue Prinzenpaar aus dem Kommandowagen ausstieg.

Die Feuerwehr Vilsbiburg wünscht unserem Gruppenführer, Andreas der Erste und einer Prinzessin, Michaela der Zweiten eine schöne Zeit im Fasching und freuen uns wieder darauf, wenn spätestens am Aschermittwoch die Narrenkappe wieder gegen den Feuerwehrhelm ausgetauscht wird. 

Hier gehts zu der Homepage der Narrhalla Vilsbiburg

großes Fachwissen unter Beweis gestellt


Jugendfeuerwehr legt Wissenstest ab

Am Freitag den 27.10.2017 legten 9 motivierte und sehr gut vorbereitete Mitglieder der Vilsbiburger Jugendfeuerwehr die Prüfung des Wissenstests im Gerätehaus Vilsbiburg ab. Es konnte mit Erfolg 5 mal die Stufe 1 (Bronze), 3 mal die Stufe 2 (Silber)  und einmal die Stufe 3 (Gold) abgelegt werden. Das Thema in dem die Jugendfeuerwehrler die schriftliche und praktische Prüfung bestehen mussten, war in diesem Jahr
Unfallverhütung, Persönliche Schutzausrüstung und Dienstkleidung. Gerade diese Themen liegen uns sehr am Herzen, da die Sicherheit und Unversehrtheit bei unseren jüngsten Mitgliedern an vorderster Stelle steht.

Wir gratulieren allen Mitgliedern zum bestanden Wissenstest!

die Feuerwehr trauert um Ihren langjährigen Ehrenkommandaten

Auf die Herbstzeit richtig vorbereitet


Zugübung unter einsatzrealen Bedingungen durchgeführt

Statistisch gesehen geschehen in der Herbstzeit die meisten schweren Unfälle auf den Straßen. Daher stand dieses Mal ein Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeuge auf dem Übungsplan. Die Zugübung wurde unter einsatzrealistischen Bedingungen abgehalten. Ein großer Dank geht an die Firma Markus Krüger, der die Fahrzeuge zur Verfügung stellte und bei der Vorbereitung der Übung mithalf.

Spielerisch den Kindern die Arbeit der Feuerwehr näher bringen


Kinderferienprogramm bei der Feuerwehr

Vergangen Samstag wurde wieder den Kindern die Möglichkeit geboten, im Rahmen des Kinderferienprogramms die Wache der Feuerwehr Vilsbiburg zu entdecken. Ziel war es, den Heranwachsenden auf spielerische Weise einen Einblick in die Tätigkeiten der Feuerwehr zu geben. Dabei wurde auch immer wieder die Brücke zur Brandschutzerziehung geschlagen, um den 30 Kindern zu zeigen, wie man sich im Notfall richtig verhält.

In kleinen Gruppen durchliefen die sie verschiedene Stationen. Eine davon war der „Rauchparkour“, dabei mussten sie in einem vernebelten Raum einen Parkour mit Jacke und Helm durchlaufen, in dem Gummibärchen versteckt waren. Heiß wurde es in der nächsten Aktion, hier wurde den Kindern am Feuerlöschtrainer gezeigt, wie man mit verschiedenen Geräten echtes Feuer bekämpft.
Im Anschluss ging für die Schwindelfreien hoch hinaus. Erst durften Sie mit dem Klassiker schlecht hin, der Drehleiter, das Feuerwehrhaus und die Stadt von oben betrachten. Danach mussten sie selbst ran und mit einem Gurt abgesichert, so hoch kraxeln, bis der Turm aus Getränkekisten umstürzte.

Gleich danach ging es mit dem Feuerwehrauto durch das nähere Umland von Vilsbiburg. Die Kinder konnten dabei Fragen stellen und mussten überlegen, was am Fahrzeug der Feuerwehr anders ist, als am Auto von Mama und Papa. Die Kleinen wurden im Anschluss direkt zum Volksfestparkplatz gefahren, dort ging es auf dem Wasser weiter. Im Schlauchboot war Muskelkraft gefragt, denn die Kinder durften Vilsauf- und abwärts Rudern. Nach einer kleinen Wasserschlacht – der Wettergott machte es auch möglich - ging es zurück zum Feuerwehrhaus. Dort wurde bereits der Grill angeheizt, wo der Vormittag bei der Feuerwehr mit Würstelsemmeln und Getränken gebührend abgeschlossen wurde.

Nach der Landung auf die schiefe Bahn gekommen


Zugübung am Flugplatz Vilsbiburg durchgeführt

Achldorf/Vilsbiburg. Eine abgestürzte Cessna, mehrere verletzte Personen, ein Böschungsbrand – ein Szenario, das so niemand am Flugplatz in Achldorf erleben will. Dennoch muss es geübt werden, damit im möglichen Schadensfall alle Handgriffe sitzen. Beobachtet wurde die Übung neben Kreisbrandmeister Franz Saxstetter auch von Mitgliedern des Vilsbiburger Luftsportvereins.

So geschehen ist dies am Donnerstagabend gegen 19 Uhr. Ausgangslage war die Notlandung einer Cessna am Flugplatz in Achldorf aufgrund Motorenprobleme. Die Maschine driftete von der Landebahn ab und kam am Rande der kleinen Vils zum Stehen. Durch den heißen Motor kam es entlang der Vils zu einem Böschungsbrand, der auf das Flugzeug übergriff und sich in Richtung Gaindorf ausbreitete.

Die zuerst eintreffende Wehr aus Wolferding erkundigte sich bei anwesendem Flugplatzpersonal, wieviele Personen in der Maschine waren. Jedoch konnte keine genaue Angabe hierzu gemacht werden, da aufgrund der starken Rauchentwicklung nicht alle Personen gesehen werden konnten. Nachdem der komplette Löschzug der Vilsbiburger Feuerwehr am Flugplatz eingetroffen war, wurde umgehend mit dem Aufbau der Löschwasserversorgung sowie der Personenrettung unter Atemschutz begonnen. Parallel hierzu wurde  mit einer Saugleitung das Wasser für den Flächenbrand aus der Vils entnommen.  Mit dem Tanklöschfahrzeug und dessen Wasserwerfer  wurde ebenfalls der Flächenbrand eingedämmt.  Der dreifache Brandschutz mit Wasser, Schaum und Pulver wurde weitestgehend aufgebaut und vorbereitet.

Die ersten verletzten Personen wurden umgehend gerettet und an die Betreuung übergeben. Anschließend wurde der gesamte Bereich entlang der Vils nach weiteren Personen abgesucht. So konnte eine verletzte Person direkt an der Vils ausgemacht und gerettet werden, eine weitere Person lag an einem nahen Maisfeld. Zum Übungsende konnten so insgesamt fünf Personen gerettet werden. Um diese in Kliniken transportieren zu können, wurde ein Landeplatz für den Rettungshubschrauber ausgeleuchtet.

Bei der anschließenden Übungsbesprechung fanden die Kommandanten der Vilsbiburger Feuerwehr, Florian Grimm und Wolfgang Metz, nur lobende Worte. Auch KBM Franz Saxstetter zeigte sich sehr erfreut über den Übungsverlauf. Dass dieses Übungsszenario nicht zu weit hergeholt war, zeigte ein aktueller Pressebericht aus dem Raum Würzburg, wo sich Anfang Juli genau solch ein Flugunfall ereignete. Flugplatzreferent Georg Lantenhammer begrüßte im Anschluss die Feuerwehrfrauen und –männer recht herzlich auf dem Vilsbiburger Flugplatz. Der Luftsportverein Vilsbiburg e.V. umfasst derzeit 80 Mitglieder, wovon 40 Piloten sind. Die Landebahn hat eine Länge von 500 Metern, im Hangar stehen derzeit 15 Flugzeuge.  Der Neupreis eines solchen Faser-Kunststoff-Verbund Flugzeuges mit 60-100PS liegt bei rund 150.000 Euro. Anschließend gab Georg Lantenhammer noch einen Einblick in die Rettungssysteme der Flugzeuge und welche Gefahr von diesen ausgehen kann. Bei einer gemeinsamen Brotzeit klang der Abend am Hangar Vorplatz aus.

Bericht und Fotos von Götz Dominik

Gut reicht einfach nicht aus


Maschinisten der Feuerwehr führen Fahrertraining durch

Ein Feuerwehrfahrzeug zu bewegen scheint vermeintlich nicht schwierig. Wer allerdings schon einmal einen Blick in ein modernes Einsatzfahrzeug werfen konnte, wird wohl seinen ersten Gedanken rasch revidieren. Denn neben den unzähligen Knöpfen und Hebeln am Steuer sind Einsatzfahrzeuge durch die einsatztechnischen Beladung bauartbedingt unübersichtlicher als normale Autos. Ein weiteres Handicap ist der hohe Schwerpunkt, der es für den Fahrzeugführer erschwert, das Fahrzeug in Kurven zu steuern.

Es gibt Statistiken der Gemeindeunfallversicherung, die besagen, dass Einsatzfahrten mit Blaulicht und Martinshorn ein 17mal höheres Risiko bergen, als herkömmliche. Dass es nicht zweckerfüllend ist, wenn bei einem Alarm das Einsatzfahrzeug liegen bleibt, weil es in einem Unfall verwickelt wurde, unterstreicht noch einmal die notwendige Erfahrung und Kompetenz des Fahrzeugführers.

Deshalb wird viel Zeit und Aufwand bei den Maschinisten der Stadtwehr in das Fahrertraining gesteckt. Zum einen, um das hohe Unfallrisiko zu minimieren, zum anderen um bei Einsätzen das Fahrzeug auch an schwer zugänglichen Gebäudeteilen manövrieren zu können. Neben den regelmäßigen Übungen der Maschinisten, wo Pumpen, Aggregate und Feuerwehrtechnik betrieben werden, sind die Fahrer angehalten, monatliche Übungsfahrten mit den Fahrzeugen durchzuführen, um im Einsatz die notwendige Routine abrufen zu können. Bei sieben Einsatzwägen im Gerätehaus ein nicht ganz unerheblichen Zeitaufwand neben Beruf und Familie. Dieser wird aber von allen Maschinisten getragen, denn wenn ein Einsatz erfolgreich und ohne Schaden abgeschlossen werden kann, wird deutlich, wofür die Übungsstunden aufgewendet wurden und das motiviert alle Beteiligten für die Zukunft.

einfach mal treiben lassen


Feuerwehr veranstaltet Floßfahrt auf der Isar

Wenn Engel reisen, lacht der Himmel - so lautet ein Sprichwort, dass es vergangenem Sonntag regelrecht auf den Punkt brachte. Bei bei strahlendem Sonnenschein und prognostizierten 30 Grad Lufttemperatur fuhr eine Gruppe der Feuerwehr Vilsbiburg früh am Morgen des 11. Juli nach Wolfratshausen, um dort eine Floßfahrt nach München zu absolvieren. Im Gepäck dabei waren Badesachen und natürlich jede menge gute Laune. Jeder der 60 Teilnehmer genossen die bayrische Livemusik, die gute Verpflegung und das gemütliche Beisammensein an Bord des massiven Holzfloßes. Wem es auf dem Floß zu warm wurde, holte sich in der Isar eine Abkühlung. Neben vielen Spaziergängern und Fahrradfahrern bahnte sich das Floß den Weg Richtung München, wo es gegen 15:30 Uhr an der Anliegestelle München-Thalkirchen ankam.

Hilfeleistung unter schwierigsten Bedingungen


Ausbildung zum fachgerechten Arbeiten mit Chemikalienschutzanzügen zusammen mit der Feuerwehr Ahrain

Die Feuerwehr der Stadt Vilsbiburg bekam auf Einladung der Feuerwehr Ahrain die Möglichkeit, das Arbeiten unter Chemikalienschutzanzügen an einem umgebauten Eisenbahn-Kesselwagen zu beüben. Dort können verschiedenste Leckagestellen mit Wasser simuliert werden. Generell muss das Arbeiten in Chemikalienschutzanzügen immer wieder trainiert werden, da dies zum einen körperlich sehr belastend ist, zum anderen auch die eigene Motorik und das Sichtfeld dabei stark eingeschränkt sind. So wurden die Leckagestellen zunächst einmal ohne Schutzausrüstung verschlossen, um den fachgerechten Umgang mit den verschiedensten Dichtmaterialien zu probieren. Im zweiten Teil der Ausbildung wurden dann unter vollständiger Schutzausrüstung die Leckagestellen abgedichtet. Dabei zeigte sich, dass mit den Gerätschaften und dem Material, das der Landkreis Landshut bei der Feuerwehr Vilsbiburg stationiert hat und das mit eigenem Material aus dem Rüstwagen ergänzt wurde, gut für derartige Schadensfälle gerüstet ist.

Kindern die Feuerwehr näher bringen


Die Feuerwehr Vilsbiburg führt immer wieder Schauübungen in Kindergärten durch.

„Feuerwehrmann Sam“ – welches Kind kennt nicht den tapferen Feuerwehrmann aus der gleichnamigen Kinderserie im Fernsehen? Kinder kommen in Büchern oder während des Fernsehens immer wieder mit dem Thema „Feuerwehr“ in Kontakt. Aber wenn es einmal wirklich Zuhause, im Kindergarten, in der Schule brennt – wer kommt dann? Um den Kindern die Feuerwehr Vilsbiburg vorzustellen und um ihnen die Angst vor den „verkleideten“ Feuerwehrdienstleistenden in der Schutzausrüstung zu nehmen, werden in Zusammenarbeit mit den Kindergärten in Vilsbiburg immer wieder Schauübungen organisiert. Im Vorfeld werden die Kinder durch die Erzieherinnen auf das Thema „Feuer“ und „Feuerwehr“ vorbereitet. Zur Übung müssen die Kinder den Gruppenraum gemeinsam verlassen und am Sammelplatz wieder zusammenfinden, bevor die Feuerwehr mit einem Löschfahrzeug ankommt. Ein Schlauch wird ausgerollt, die Pumpe angeschaltet und Feuerwehrleute mit Atemschutzausrüstung bringen „vermisste“ Kinder mit Fluchthauben ins Freie. Damit die Kinder erkennen, dass „normale“ Frauen und Männer ihre vermissten Freunde aus dem Kindergarten gerettet haben, entkleiden sich die Einsatzkräfte anschließend vor den Augen der Kinder, die die Ausrüstungsgegenstände testweise auch selbst anlegen dürfen. Abschließend können sich die Kinder noch das Feuerwehrfahrzeug ansehen und dürfen Löschübungen unter Anleitung erfahrener Feuerwehrleute unternehmen.

Schutz vor Hochwasser


Auch das Füllen von Sandsäcken will gelernt sein

Im Rahmen einer Übung wurden durch die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Vilsbiburg mehrere hundert Sandsäcke im Bauhof der Stadt Vilsbiburg prophylaktisch gefüllt. Franz Bck vom Bauhof Vilsbiburg und Stellv. Kommandant Wolfgang Metz erläuterten den Übungsteilnehmern vorab ein paar Grundsätze beim Befüllen, Lagern und Transportieren von Sandsackpaletten ein. Die gefüllten Sandsäcke werden nun im Gerätehaus gelagert, um z.B. bei starken, unwetterartigen Regenfällen sehr schnell Sandsackbarrieren errichten zu können und damit Häuser und Wohnungen zu schützen. Im Rahmen dieser Übung wurden aber auch Techniken ausprobiert, wie am besten und schnellsten eine sehr große Zahl an Sandsäcken bei Hochwasserlagen an Flüssen und Bächen gefüllt werden können.

Eine Menge Staub aufgewirbelt


Übung zur Steinbearbeitung

Eine Übung der besonderen Art wurde von den Verantwortlichen der Feuerwehr der Stadt Vilsbiburg zu Beginn des praktischen Übungshalbjahres organisiert. Bereits in den Wintermonaten wurden die Feuerwehrdienstleistenden in der Thematik „Heben – tragen – Bewegen von Lasten“ theoretisch unterwiesen. Nun sollten sie zur Abrundung des Themengebiets den Umgang mit Materialien und Maschinen zur Steinbearbeitung erlernen, wie es z.B. zur Bergung von verschütteten Personen nach dem Einsturz von Gebäuden notwendig wird. Als Ausbilder stellte sich Christoph Sieber, stellv. Kommandant der Ortsteilfeuerwehr Gaindorf und Mitglied des THW Ergolding, zur Verfügung, der auch aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit sehr viel Erfahrung in der Steinbearbeitung hat. Dabei stellte sich heraus, dass die Feuerwehr der Stadt Vilsbiburg sehr viele Gerätschaften in ihrem Rüstwagen besitzt, die bei Einsätzen dieser Art Verwendung finden können.

das modernste Feuerwehrfahrzeug bedient sich nicht von selbst


Maschinistenlehrgang für den südlichen Landkreis Landshut am Standort Vilsbiburg durchgeführt

Die Aufgabe der Feuerwehr ist es, bei Bränden, Unfällen, Überschwemmungen und ähnlichen Unglücken rasch Hilfe zu leisten und Menschen, Tiere und Sachwerte zu retten, zu schützen und zu bergen.

Um diese immer vielfältiger werdenden Aufgaben stemmen zu können, werden von den Gemeinden moderne Fahrzeuge und Gerätschaften angeschafft. Doch mit der Beschaffung alleine ist es hier noch nicht getan, denn die Arbeitsgeräte der Feuerwehr müssen auch unter Zeitdruck richtig in Betrieb genommen werden können, um an der Einsatzstelle ihren Zweck korrekt zu erfüllen.

Aus diesem Grund fand in den letzten drei Wochen am Gerätehaus Vilsbiburg die Weiterbildung zum Maschinisten für Löschfahrzeuge und Tragkraftspritzen für die Feuerwehren im südlichen Landkreis Landshut statt. Die 17 Floriansjünger aus den Feuerwehren Binabiburg, Gaindorf, Gerzen, Hauzenbergersöll, Jesendorf, Johannesbrunn, Kröning, Loizenkirchen, Seyboldsdorf und Wurmsham wurden umfassend in die rechtliche Grundlagen der Straßenverkehrsordnung, der Fahrzeug- und in die Pumpenkunde eingewiesen. In den etlichen praktischen Übungseinheiten wurden die Kameradinnen und Kameraden der richtige Umgang mit den kraftbetriebenen Gerätschaften in der Praxis vermittelt. Die Ausbildung wurde vergangenem Donnerstagabend mit einer theoretischen sowie einer praktischen Prüfung beendet.

Bei der abschließenden Zeugnisverleihung war Kreisbrandinspektor Rudolf Englbrecht und Ausbildungsleiter Florian Steinbrückner in der Feuerwache in Vilsbiburg mit den Prüfungsergebnissen der Jungmaschinisten sehr zufrieden und hoben in den Schlussworten die Wichtigkeit der stetigen Weiterbildung am Gerät hervor, denn im Notfall sind eben gut ausgebildete Feuerwehrangehörige und speziell Maschinisten ein wichtiger Faktor für den Erfolg des Einsatzes.

die Weichen für die Zukunft gestellt


Am 28.04.2017 wurde die 147. ordentliche Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Vilsbiburg abgehalten.

Vergangenem Freitag fand die 147. Generalversammlung der Vilsbiburger Wehr im Feuerwehrgerätehaus statt. Traditionell wurde vor der Versammlung der Florianigottesdienst mit Stadtpfarrer König in der Pfarrkirche gefeiert, in welche alle Kameradinnen und Kammeraden einschließlich der Fahnenabordnung geschlossen in das Gotteshaus einzogen.

Im Anschluss an den Gottesdienst fand die Generalversammlung statt, durch welche der 1. Vorsitzende Johann Sarcher führte. Auf der Tagesordnung stand unter anderem der Bericht der zweiten Vorsitzenden Bettina Lipp sowie des ersten Kommandanten Florian Grimm. Hier wurden die Mitglieder über die Veranstaltungen, Einsätzen und Übungen der letzten 12 Monate informiert. Anschließend wurde das Wort dem Kassier Karl Kopp übergeben, dieser gab einen detaillierten Überblick über die finanzielle Lage der FFW Vilsbiburg. Auch Schriftführer Herbert Kopp ließ das zurückliegende Vereinsjahr aus Sicht des Verwaltungsrats Revue passieren. Ferner berichtete Jugendwartin Marianne Bauer über die Arbeit und Aktivitäten der Jugendfeuerwehr.

Neben den Ehrungen und Beförderungen war ein weiterer wichtiger Punkt der Versammlung war auch das 150. Gründungsjahr der Wehr, dass im Jahr 2019 auf dem Plan steht und bereits ihre Schatten voraus wirft. Hierzu wurde der gegründete Festausschuss samt bereits erarbeitetem Konzept vorgestellt und von der Versammlung beschlossen.

Abschließend gab es noch kurzweilige Ausführungen von Bürgermeister Helmut Haider und Kreisbrandinspektor Rudi Englbrecht, welche dankende Worte für die freiwillige Arbeit aller Feuerwehrmitglieder in Vilsbiburg fanden.

Basismodul zur Modularen Truppausbildung erfolgreich abgeschlossen


24 Teilnehmer starteten in die Grundausbildung bei der Freiwilligen Feuerwehr

Vor kurzem legten 24 Feuerwehrfrauen und -männer aus den Feuerwehren Altfraunhofen, Frauensattling, Loizenkirchen, Seyboldsdorf, Wolferding und Vilsbiburg vor den Augen von Kreisbrandmeister Alfred Metzka die Prüfung zum Basismodul der Modularen Truppausbildung (MTA) der Feuerwehren in Bayern erfolgreich ab. Diese Ausbildung, die federführend von Kreisbrandmeister Franz Saxstetter organisiert wurde, ist der erste Teil der Grundausbildung, die jeder Feuerwehrdienstleistende absolvieren muss, bevor die Einsatztätigkeiten eigenständig aufgenommen werden dürfen.

 

Dieses Basismodul beinhaltet sowohl einen praktischen, als auch einen theoretischen Teil. Neben den gesetzlichen Grundlagen des Feuerwehrdienstes und dem organisatorischen Aufbau der Hilfsorganisation zählen auch das theoretische Wissen über die Entstehung von Bränden, die Möglichkeiten, diese zu löschen, und eine Unterweisung zum Verhalten bei Gefahr zu den Themen der theoretischen Ausbildungseinheiten. Auch über die richtige Abwicklung eines Funkgesprächs und die Bedienung von Funkgeräten wird an mehreren Abenden unterrichtet. Über die Fahrzeug- und Gerätekunde, die sowohl im Lehrsaal als auch direkt an den Fahrzeugen und Ausrüstungsgegenständen stattfindet, wird der Bogen von der theoretischen zur praktischen Ausbildung gespannt. In Letzterer wird der Umgang mit den grundlegenden Ausrüstungsgegenständen bei Feuerwehren erläutert und dann auch von den Ausbildungsteilnehmern trainiert, damit im Ernstfall alle Handgriffe automatisiert ablaufen. Hierzu zählen angefangen von der Bedienung eines normalen Feuerlöschers, über die Bedienung von Strahlrohren auch die richtige Lagerung und der Transport von Patienten auf Krankentragen. Auch das Binden von Knoten zur Sicherung von Material und zur Rettung von Personen ist integriert. Erläuterungen zur Anwendung von Gerätschaften der Technischen Hilfeleistung, wie Rettungsspreizer und -schere, und von Hebekissen zum Bewegen von Lasten runden die praktische Einheit ab. Ein fester Bestandteil ist auch ein Erstehilfe-Kurs, der in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Roten Kreuz durchgeführt wird.

 

Wie die Ausbildung umfasst auch die abschließende Prüfung des Basismoduls der MTA einen theoretischen Teil mit Fragen zum Erlernten und einen praktischen Teil. In diesem mussten die korrekte Inbetriebnahme eines Oberflurhydranten und eines Feuerlöschers, die Kenntnisse in Knoten und Stichen, das richtige Vorgehen beim Auffinden einer bewusstlosen Person und das Beherrschen des Funkgeräts unter Beweis gestellt werden.

 

Nun werden die Feuerwehranwärter in den nächsten beiden Jahren im Modul Einsatz- und Übungsdienst in die bei der jeweiligen Feuerwehr stationierten Gerätschaften eingewiesen. Dabei soll das Erlernte in der Praxis vertieft und die jungen Feuerwehrfrauen und -männer schrittweise in die Einsatzabteilungen der Feuerwehren integriert werden. Endgültig abgeschlossen wird dann die Ausbildung in der Freiwilligen Feuerwehr nach dieser zweijährigen Praxisphase mit einer Abschlussprüfung.

 

Diese Form der Grundausbildung in der Freiwilligen Feuerwehr gibt es erst seit 2 Jahren und erfreut sich mittlerweile einer großen Beliebtheit. Früher mussten sich vor allem die Mitglieder kleinerer Feuerwehren sehr viel Wissen über Gerätschaften aneignen, über die sie überhaupt nicht verfügten. Um das zu verhindern, wurde von der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg eine praxisnahe Ausbildungsvariante ausgearbeitet, bei der im Basismodul nur das notwendigste vermittelt wird, was alle Feuerwehrkräfte wissen müssen. Erst im zweiten Teil, dem Einsatz- und Übungsmodul, wird dann konkret auf die vor Ort stationierte Ausrüstung eingegangen. Je größer die Feuerwehr ist, desto aufwändiger ist dieser Teil der Ausbildung schließlich. Die Abschlussprüfung ist dann aber wieder für alle Feuerwehrkräfte gleich.

 

Zum Geburtstag gratuliert


Vorstand Hans Sarcher feierte Geburtstag

Seinen 65. Geburtstag konnte Anfang März Hans Sarcher feiern. Für die Vorstandschaft der Feuerwehr Vilsbiburg vertreten durch den 2. Vorstand Bettina Lipp war es eine Selbstverständlichkeit, aus diesem Anlass ihrem Veréinsvorsitzenden einen Besuch abzustatten und zu gratulieren. Kommandant Florian Grimm und stellvertretender Kommandant Wolfgang überbrachten gleichzeitig die besten Glückwünsche aller aktiven Mitglieder der Feuerwehr der Stadt Vilsbiburg. Neben Themen aus dem aktuellen Stadtgeschehen wurde auch gleichzeitig die Gelegenheit genutzt, die nächsten Aktivitäten im Jahreskalender der Feuerwehr zu planen. Eine Zusammenfassung des Planungsstandes und ein Ausblick auf das Gründungsjubiläum der Feuerwehr Vilsbiburg im Jahr 2019 rundeten den Besuch ab.

über Neuigkeiten geplaudert


Feuerwehr hält Kameradschaftsabend ab

Am Freitag den 02.03.2017 wurden die aktiven und passiven Mitglieder der Feuerwehr Vilsbiburg vom Verwaltungsrat zum jährlichen Kameradschaftsabned in die Kolpinggaststätte in Vilsbiburg eingeladen. Auf der Agenda standen unter anderem Neuerungen rund um die Feuerwehr, die Einsatzstatistiken von 2016 und ein Auszug aus den Fotos, die letztes Jahr geschossen wurde.

Im gemütlichen Teil der Verantstaltung wurden noch zusammen Abendgegessen und bis in die späten Abendstunden geplaudert.

Glück mit dem Wettergott


Tagesskifahrt bei strahlendem Sonnenschein abgehalten

Die Feuerwehr Vilsbiburg organisierte am 11.02.2017 eine Tagesskifahrt nach Hohen Salve in Tirol. Die Gruppe wurde bereits am Vormittag mit strahlendem Sonnenschein auf dem Berg begrüßt. Bei hervorragenden Schneebedingungen kamen die 34 Ski- und Rodelbegeisterten voll auf ihre Kosten. Den schönen Tag ließ man mit dem gemeinsammen Apresski am späten Nachmittag ausklingen, so dass alle wieder gesund und munter gegen 21:00 Uhr am Gerätehaus Vilsbiburg ankamen.